


Mit unseren Gesichts- und Körperscannern sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: reale Schauspieler agieren mit Phantasiefiguren in computergenerierten Welten - aus Filmproduktionen ist die 3D-Digitalisierung heute nicht mehr wegzudenken. Weitere phantasievolle Anwendungsfelder: personalisierte Glaswürfel oder Miniaturfiguren.

Mit dem Breuckmann faceSCAN III-System wurden die Gesichter der Schauspieler digitalisiert, um sie in die virtuelle Filmwelt der Blockbuster-Neuverfilmung „King Kong“ einfließen zu lassen.
Weta Digital wurde 1993 von einer Gruppe junger Filmemacher in Neuseeland gegründet, darunter Peter Jackson, Richard Taylor und Jamie Selkirk. Heute ist die Firma mit Sitz in Wellington (NZ) weltweit führend in der Arbeit mit visuellen Effekten und wurde bereits mehrfach preisgekrönt. Ihr breit gefächertes Angebot digitaler Produktionsarbeiten für Spielfilme und hochwertige Werbung reicht vom Konzeptentwurf bis zu wegbereitender
3D-Animation.

Die letzte Neuverfilmung des Klassikers “King Kong” (Link zu Weta Digital) besticht vor allem durch seine visuellen Effekte. Die Produzenten haben nicht nur den gigantischen Gorilla als computergenerierte Figur erschaffen, sondern auch eine vollständige digitale Umgebung, mit Meer- und Wellenbewegung, Stadt- und Landschaftsbildern sowie animierten Menschenmengen.
Breuckmann unterstützte das Projekt bei der Digitalisierung der Schauspieler-Gesichter, so dass diese in die digital modellierte, animierte Filmwelt eingegliedert werden können. Das Austauschen der tatsächlichen Schauspieler durch ihre „virtuellen Doppelgänger“ ermöglicht das Erstellen von spektakulären Effekten, die andernfalls zu gefährlich oder mit der Blue Screen-Technik nicht realisierbar sind.
Ziel und Herausforderung waren, die 3D-Gesichter der Schauspieler möglichst realistisch und authentisch darzustellen, so dass sie nahtlos in die von Weta Digital perfekt simulierte virtuelle Landschaft rund um ihren Protagonisten King Kong integriert werden können.
Für die anspruchsvolle Aufgabe wurde das Breuckmann-System faceSCAN III-col ausgewählt. Die spezifische Anpassung, darunter die Ergänzung mit zwei hochauflösenden Farbkameras, orientierte sich an bereits bewährten technischen High End-Applikationen. Die schnelle Scan-Zeit des Systems von weniger als einer Sekunde selbst für hochauflösende 3D-Bilder ist perfekt geeignet, um die lebendige Mimik der Schauspieler, wie z.B. Schreien, den Ausdruck von Angst oder Erleichterung, auf einem ausgesprochen hohen Grad von Authentizität zu erfassen.
Sensor (jeder):
Die 3D-Scantechnik von Breuckmann wurde vor allem für Filmszenen mit Interaktionen zwischen King Kong und den Schauspielern genutzt. Eine berühmte und wohlbekannte Szene ist die Nahaufnahme von King Kong, der Ann Darrow (hervorragend dargestellt von der Schauspielerin Naomi Watts) in seiner riesigen Faust vor seinem ebenso gigantischen Gesicht hält.
Dank der außergewöhnlich hohen Scan-Geschwindigkeit und der hochauflösenden Datenqualität des Breuckmann-Systems können Gesichtsausdrücke wie Schreien, Angst, Freude oder Erleichterung auf einem beeindruckend lebensechten Niveau digital reproduziert werden. Der Unterschied zwischen dem tatsächlichen Gesicht des Schauspielers und seinem digitalen Abbild ist kaum zu erkennen, wodurch der gesamte virtuelle Szenen-Aufbau dem Betrachter erstaunlich authentisch und realistisch erscheint.
Um dieses bemerkenswerte Ergebnis zu unterstreichen, zitieren wir nicht ohne Stolz Matt Aitken, den Leiter des Datenbearbeitungsteams dieser Filmproduktion: „Die von uns erstellten Scans haben sich als unglaublich wertvoll für unsere Arbeit mit digitalen Doppelgängern bei „King Kong“ erwiesen.“