


Die Menschheit hat im Laufe ihrer Geschichte großartige Kunstwerke geschaffen, deren Erbe es für uns und künftige Generationen zu erhalten gilt. Der bildlichen Erfassung und Dokumentation dieser Meisterstücke kommt deshalb vermehrt Bedeutung zu - sei es nun im Bereich der Architektur, der bildenden Kunst oder ganz allgemein in der Archäologie.

Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der IATH der Universität von Virginia (USA) durchgeführt.
Für eine detaillierte Untersuchung wurde eine römische Marmor-Skulptur aus dem ersten Jahrhundert vor Christus dreidimensional erfasst. Für einen Vergleich mit dem Original wurden zur gleichen Zeit zwei Gips-Kopien derselben Skulptur aus dem
20. Jahrhundert digitalisiert.
Durch einen anschließenden gründlichen Vergleich sowie eine Analyse der gewonnenen Daten konnten Abweichungen zwischen dem Original aus Marmor und seinen Nachbildungen erfasst und analysiert werden.
Hochauflösende Scanbilder ermöglichen eine detailliertere Untersuchung von kunsthistorischen Gegenständen wie z.B. Skulpturen. Die durch die Digitalisierung erhaltenen Daten sind frei von störenden Farben oder Verwitterungen und können so besser erkannt und interpretiert werden.
Bei der Datenauswertung in diesem Projekt wurde bei der Marmor-Statue eine Einbuchtung auf der rechten Seite des Kopfes gefunden, die bisher selbst Fachleuten entgangen war.
Weitere Informationen: The Digital Sculpture Project

Messsystem: smartSCAN 3D-duo in Kombination mit einem manuellen Drehteller
Messfeld: 450 mm
Genauigkeit: ± 45 µm
Lichtquelle: 100 W Halogenlampe
Arbeitsabstand: 700 mm
Sensorgewicht: 3 kg
Aufnahmezeit: < 1 sek/Scan